
|
Ich will eine schwarze Puppe, Roman von Frank Hercules. Als John Lincoln, ein junger die schöne Barbara Wakely aus den Südstaaten trifft, ist sie in ihrem letzten Universitätsjahr; sie heiraten, ziehen nach New York und sehen sich den normalen Problemen der Ehe gegenüber - doch mit einem großen Unterschied: John Lincoln ist Neger. Es hat schon einige Romane über das Rassenproblem gegeben, aber "Ich will eine schwarze Puppe" ist der erste über die gesellschaftlichen Spannungen, denen eine "Mischehe" sowohl von weißer wie von farbiger Seite unterworfen ist. Sogar diese Ehe zwischen zwei liebenden, intelligenten, hochzivilisierten Menschen, die sich der erniedrigenden Diskriminierung bewußt sind, muß an der Peinlichkeit für die eigene Gruppe oder der Beherrschung durch die Gruppe des Partners Schaden nehmen. Bei aller Intensität ist der Roman ohne Bitterkeit geschrieben - oft sogar mit leisem Humor und mit scharfen Blick für das Lächerliche, zum Beispiel, wenn Frank Hercules, selber aus Trinidad stammend, die Auswüchse der Weißen und Farbigen auf einer ganzen Skala von sozialen Ebenen zeichnet. Seine Fähigkeit, die sublimsten Gedanken und Gefühle weißer Menschen, einer Frau, nachzuvollziehen, weist Frank Hercules als geborenen Romancier aus. Und in dem machtvollen Vorwärtsschreiten zu einer Antiklimax, die durch dieselben Eigenschaften, die John und Barbara zuerst zueinander zwangen, unvermeidlich gemacht wird, gewinnt der Roman die schicksalhaften Dimensionen griechischer Tragödien. Das ist kein landläufig "hübsches" Buch. Es ist leidenschaftlich; aufwühlend; unerhört zwingend; faszinierend geschrieben; umgeschminkt offen. Es packt den Leser. Zustand des Buches: gut Auf Grund der aktuellen Rechtsprechung zur Produkthaftung und der Neuregelung des Schuldrechts im BGB bin ich gehalten darauf hinzuweisen, dass der Artikel als ACHTUNG: Ich versende nicht ins AUSLAND! ATTENTION: I DO NOT SELL OUTSIDE GERMANY! YOU DON`T NEED TO ASK ME - NO WAY! |